Vehement fordert die Baden-Württembergische Landesregierung eine „gerechtere Verteilung der für die Ärztevergütung bundesweit zur Verfügung stehenden Mittel“. Es sei nicht hinnehmbar, dass für die „hervorragende Arbeit der Ärztinnen und Ärzte im Lande nicht auch eine leistungsgerechte Vergütung bereitgestellt werde“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministerpräsidenten und seiner Gesundheitsministerin.
Wie das geregelt werden soll, ist aus Stuttgarter Sicht unstrittig: Mehr regionale Kompetenz. Oder anders, deutlicher ausgedrückt: Die Beitragsgelder aus Baden-Württemberg sollen bitteschön auch im Ländle bleiben. Zumindest weitestgehend. Deshalb müsse die Kassenärztliche Bundesvereinigung bei der Mittelverteilung in 2011 wieder eine „größere Verteilungsgerechtigkeit zum Ziel haben“. Die Selbstverwaltung dürfe „die Ärzte in Baden-Württemberg nicht im Regen stehen lassen“.
Dazu stellt der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Ost-KVen,
Brandenburgs KV-Vorsitzender Dr. med. Hans-Joachim Helming, fest:
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30.7.2010